Alexander Hofmann | Chernobyl

Tauche ein, und reise durch ein dunkles, schockierendes und verstörendes Kapitel unserer jüngsten Vergangenheit – denn der Tod ist nicht sichtbar.




Informationen

Vernissage: Freitag 4. April 2014, 19:00-21:00 Uhr
(mit persönlicher Einladung)
     
Ausstellungsdauer: 5. April bis 13. April 2014
     
Öffnungszeiten: täglich 13:00-19:00 Uhr
     
Eintritt: Kasse 22.- CHF
  Vorverkauf 18.- CHF
  Gruppern auf Anfrage

Basel Art Center | Halle 33, Riehentorstrasse 33, Basel mehr infos


Mit Sondergenehmigungen wurde mir der Zutritt zu Orten gewährt, die seit dem Unfall kein Mensch zu Gesicht bekam. Geheime staatliche Gebäudekomplexe, Wohnungen, Kindergärten, Schulen, Gefängnisse. Ich durfte Gespräche mit Resettlern, ehemaligen Bewohnern und betroffenen Soldaten führen. Und nicht zuletzt den damaligen nuklearen Grössenwahn der UDSSR betrachten.

Es war eine schockierend, eindringliche und nachdenkliche Reise, durch ein hochradioaktiv verseuchtes Gebiet, das über die nächsten 3000 Jahre nicht mehr bewohnbar sein wird, das vielen Menschen, vor allem in den Jahren nach dem Unfall das Leben gekostet hat und werden wird.

Denn nichts ist, wie es scheint. Oder wusstet Sie, dass das Schwimmbad von Prypjat noch 10 Jahre nach dem Unfall durch russische Soldaten benutzt wurde?



Travel through a dark, shocking and devastating chapter of our recent past – death is not always visible... With a special permit I was allowed to visit places that no one had seen since the accident. Secret state buildings, apartments, kindergarden, schools, prisons. I talked to resettles, former residents and soldiers. And last but not least observe the nuclear megalomania of the UDSSR.

It was a shocking, impressive, reflective journey through a radioactive contaminated area, that over the next 3000 years will not be habitable, that cost many people their lives after the accident but also in the years to come.

Nothing is what it seems to be. Or did you know that the swimming pool of Prypjat was still used by Russian soldiers 10 years after accident?